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Regio-Team belohnt sich nach hartem Kampf mit dem nächsten Heimsieg

Der Spielbericht wird präsentiert von der pursports Wallau GmbH, Kooperationspartner des Regio-Teams und der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim.

31:26 gegen HSG Rodgau/Nieder-Roden II – Lukas Kummerer mit elf Treffern überragend, Ben Grosbach wird in der Schlussphase zum wichtigen Rückhalt

Das Regio-Team hat seine positive Entwicklung fortgesetzt. Vor heimischer Kulisse in der Hans-Jürgen Portmann Halle setzte sich die Mannschaft von Trainer Tobias Schimmelbauer am Sonntagabend gegen die HSG Rodgau/Nieder-Roden II mit 31:26 (14:15) durch. In einer lange ausgeglichenen und hart umkämpften Begegnung bewies das Ländches-Team Geduld und Kampfgeist, ehe eine starke Schlussviertelstunde den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gab.

Bereits im Vorfeld hatte Schimmelbauer vor der jungen und spielstarken zweiten Mannschaft des Drittligisten gewarnt. Hinzu kamen personelle Sorgen: Nick Bürkle und Henry Gottron fehlten verletzungsbedingt, während Kreisläufer Lennard Beer nach seiner Pause noch nicht wieder vollständig im Vollbesitz seiner Kräfte war.

Von Beginn an entwickelte sich das erwartet enge Duell. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, größere Führungen blieben zunächst aus. Aufseiten der Ländches-HSG war es vor allem Lukas Kummerer, der im ersten Durchgang immer wieder erfolgreich abschloss. Der Rechtsaußen erzielte allein bis zur Pause acht Treffer und hielt seine Mannschaft damit entscheidend im Spiel.

Über 6:6, 10:10 und 12:12 blieb die Partie völlig offen. Nach dem 13:12 durch Kummerer in der 26. Minute nutzten die Gäste einige Unaufmerksamkeiten des Löndcheshalle-Teams und drehten die Begegnung mit drei Treffern in Folge zum 13:15. Lukas Crecelius verkürzte noch auf 14:15, ehe es in die Halbzeitpause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung umkämpft. Die Löndches-Sieben kam zunächst besser aus der Kabine und drehte den Rückstand durch Treffer von Kummerer, Levi Herbertz und Julius Lunnebach innerhalb weniger Minuten in eine 17:15-Führung. Doch Nieder-Roden ließ sich nicht abschütteln und ging seinerseits wieder mit 18:17 in Front.

Bis zur 40. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Erst danach gelang es den Gastgebern zunehmend, die Kontrolle zu übernehmen. Die Abwehr arbeitete aggressiver, zwang den Gegner zu Fehlern und schaffte damit die Grundlage für das von Schimmelbauer geforderte Tempospiel.

Eine wichtige Rolle spielte dabei Ben Grosbach, der zur zweiten Halbzeit ins Tor gekommen war, zunehmend besser in die Begegnung fand und der Mannschaft mit mehreren starken Paraden die nötige Sicherheit gab. Die Ballgewinne ermöglichten nun auch schnelle und einfache Tore.

Trainer Tobias Schimmelbauer: „Ben hat immer besser ins Spiel gefunden und wichtige Impulse gesetzt. Mit seinen Paraden hat er uns Sicherheit gegeben.“

Über 20:19 und 22:19 setzte sich das Ländches-Team erstmals etwas deutlicher ab. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal auf 22:21, doch anschließend zog das Ländches-Team entscheidend davon. Julius Lunnebach, Jannik Göttert, Lennard Beer und Lukas Kummerer sorgten mit vier Treffern in Folge für die 26:21-Führung in der 50. Minute.

Diesen Vorsprung ließ sich die Mannschaft nicht mehr nehmen. Auch in der Schlussphase blieb das Regio-Team konzentriert und brachte den Heimsieg souverän über die Zeit. Bereits zwei Minuten vor dem Ende erhoben sich die Zuschauer in der Hans-Jürgen Portmann Halle von ihren Plätzen und feierten ihre Mannschaft. Den Schlusspunkt setzte Julius Lunnebach mit dem Treffer zum 31:26-Endstand.

Trainer Tobias Schimmelbauer zeigte sich nach der Begegnung erleichtert und zufrieden: „Ich bin heilfroh, dass wir gewonnen haben. Wir wussten, dass es gegen diese junge Mannschaft unfassbar schwer werden würde. Nieder-Roden hat eine richtig gute Truppe, die uns alles abverlangt hat.“

Besonders die Einstellung seiner Mannschaft hob der HSG-Coach hervor: „In der ersten Halbzeit, als wir uns nicht absetzen konnten, haben wir weiter daran geglaubt und einfach weitergemacht. Das war heute ganz wichtig.“

Überragender Torschütze war Lukas Kummerer mit elf Treffern, darunter vier verwandelte Siebenmeter. Der Rechtsaußen hatte bereits in der ersten Halbzeit entscheidenden Anteil daran, dass die HSG gegen die starken Gäste im Spiel blieb. Julius Lunnebach steuerte sechs Tore bei und setzte insbesondere in der Schlussphase wichtige Akzente.

Eine erfreuliche Nachricht gab es auch abseits des Spielfelds: Jakob Kiedrowicz gehörte nach seiner monatelangen Verletzungspause erstmals wieder zum Mannschaftskader. Zu einem Einsatz kam es für ihn allerdings noch nicht.

Mit dem zweiten Heimsieg in Folge behauptet das Regio-Team seine Position in der erweiterten Spitzengruppe der Regionalliga Hessen. Nach dem deutlichen Erfolg gegen Vellmar zeigte die Mannschaft diesmal, dass sie auch in einer engen und umkämpften Begegnung die nötige Geduld und Qualität besitzt, um sich am Ende durchzusetzen.

HSG: Ben Grosbach, Sebastian Schermuly, Dennis Quandt (Tor); Lukas Crecelius (1 Tor), Jannik Göttert (3), Simon Vormbrock (3), Malte Obergfell (1), Lennard Beer (1), Joshua Mester, Lukas Kummerer (11/4), Jakob Kiedrowicz, Julius Lunnebach (6), Tim-Levi Herbertz (2), Jonas Lange (3), Dominik Krawczak.