Der Spielbericht wird präsentiert von der pursports Wallau GmbH, Kooperationspartner des Regio-Team und der HSG Breckenheim Wallau / Massenheim.
Starke Mannschaftsleistung beim 33:24-Heimsieg – HSG hat auf jede Phase die passende Antwort
Das war ein echtes Ausrufezeichen: Das Regionalliga-Team der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim hat die TuSpo Obernburg in der Hans-Jürgen Portmann Halle mit 33:24 (17:12) bezwungen. Grundlage für den deutlichen Erfolg waren eine starke Mannschaftsleistung, eine kompakte 5:1-Abwehr und ein glänzend aufgelegter Dennis Quandt im Tor.
Die HSG war von Beginn an hellwach. Jannik Göttert eröffnete nach 42 Sekunden, nach gut sechs Minuten stand es bereits 5:2. Obernburg hielt mit hohem Tempo dagegen, doch die Gastgeber hatten immer die passende Antwort. Beim 11:9 war die TuSpo noch in Schlagdistanz, dann zog die HSG die Zügel an. Vier Treffer in Folge sorgten für das 15:9 durch Simon Vormbrock. Mit einer 17:12-Führung ging es in die Kabinen.
Trainer Tobias Schimmelbauer zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wir haben wirklich gegen einen guten Gegner gespielt, der vor allem in der ersten Halbzeit ein hohes Tempo gegangen ist. Wir wussten, dass wir viel Aufwand im Rückzug betreiben müssen und haben sie dann immer wieder ins Positionsspiel gezwungen. Mit unserer 5:1-Abwehr standen wir sehr kompakt. Und alles, was aufs Tor kam, konnte Dennis Quandt parieren, der einen sehr guten Tag erwischte.“
Nach der Pause musste die HSG allerdings noch einmal eine kritische Phase überstehen. Obernburg kam mit vier Treffern in Folge zurück und verkürzte von 18:12 auf 18:16. Schimmelbauer reagierte mit einer Auszeit – und seine Mannschaft fand umgehend zurück in die Spur. Göttert, Krawczak und Bürkle stellten auf 21:16, wenig später erhöhte Malte Obergfell auf 22:17.
„In der zweiten Halbzeit kamen sie noch einmal ein bisschen ran. Da haben wir zweimal den Innenpfosten getroffen und hinten in der Abwehr die Abpraller verloren. Aber wir haben die Nerven bewahrt“, lobte Schimmelbauer die Reaktion seiner Mannschaft.
Danach ließ die HSG nichts mehr anbrennen. Das Bollwerk stand wieder, Quandt gab seiner Abwehr den nötigen Rückhalt und im Angriff fand das Ländches-Team immer wieder Lösungen. Dabei bekamen die Zuschauer auch sehenswerten Handball mit gelungenen Kempa-Aktionen geboten. In der Schlussphase wuchs der Vorsprung kontinuierlich: Über 25:19 und 29:21 ging es bis auf 32:22, ehe beim 33:24 Schluss war.
Bemerkenswert war dabei vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit. Gleich mehrere Spieler übernahmen Verantwortung. Jannik Göttert und Lukas Kummerer waren mit jeweils sechs Treffern die erfolgreichsten HSG-Schützen, Simon Vormbrock traf fünfmal. Nick Bürkle steuerte vier Tore bei, Malte Obergfell und Dominik Krawczak jeweils drei. Kummerer verwandelte zudem alle drei Siebenmeter sicher.
Für Schimmelbauer war es deshalb ein „rundum gelungener Abend“. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen Offenbach-Bürgel und dem ersten Saisonsieg in Hüttenberg hat das Regio-Team mit dem überzeugenden Heimerfolg gegen Obernburg nun auch vor eigenem Publikum ein deutliches Zeichen gesetzt.
Am kommenden Samstag wartet bereits die nächste Aufgabe: Um 19:00 Uhr tritt die HSG beim GSV Eintracht Baunatal an.
HSG: Schermuly, Grosbach, Quandt (im Tor) – Göttert (6 Tore), Kummerer (6/3), Vormbrock (5), Bürkle (4), Obergfell (3), Krawczak (3), Lunnebach (2), Herbertz (2), Gottron (1), Lange (1), Crecelius, Beer, Mester.