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Damen: Nichts zu holen in Wehrheim

Nach dem furiosen Auftakt in die Bezirksliga mit dem Heimsieg gegen die TG Rüdesheim in der vergangenen Woche wollte die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison an die gute Leistung anknüpfen. Entsprechend motiviert ging es am letzten Samstag zur SG Wehrheim/Obernhain.

Die HSG erwischte einen guten Start und gestaltete die Partie zunächst ausgeglichen. Nach dem 1:1 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe begegneten. Trotz bereits zwei Zeitstrafen in den ersten zwölf Minuten blieb die HSG im Spiel und konnte im Angriff immer wieder mit schönen Aktionen Akzente setzen. 

Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen jedoch, sich zunehmend abzusetzen. Aus einem 7:5 wurde innerhalb weniger Minuten ein 13:6 – ein 6:0-Lauf, der die HSG zunächst deutlich zurückwarf. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht entmutigen. Vor allem Lara Stamm und Anna Kaufmann übernahmen Verantwortung und sorgten mit mehreren Treffern dafür, dass der Rückstand bis zur Pause wieder verkürzt werden konnte. Mit drei Toren in den letzten Minuten der ersten Halbzeit kämpfte sich die HSG auf 13:9 heran. 

Mit dem festen Glauben, das Spiel noch drehen zu können, ging es in die zweite Hälfte. Doch die erhoffte Wende blieb zunächst aus. Während die HSG im Angriff weiterhin zu häufig an Pfosten und Latte scheiterte, nutzte Wehrheim seine Chancen konsequenter und konnte den Vorsprung wieder ausbauen. Auch eine Abwehrumstellung brachte nur kurzzeitig den gewünschten Effekt. Besonders über die linke Außenposition fanden die Gastgeberinnen immer wieder den Weg zum Tor. 

Die HSG kämpfte bis zum Schluss und konnte in der zweiten Halbzeit noch einige Treffer erzielen, doch insgesamt waren fünf Tore nach der Pause zu wenig, um die Partie noch einmal spannend zu machen. Am Ende musste sich die HSG mit 14:27 (9:13) geschlagen geben. 

Positiv hervorzuheben ist außerdem der Einstand von Jennifer Müller im HSG-Tor. Gerade in den letzten zehn Minuten konnte sie mit einigen starken Paraden noch wichtige Akzente setzen.