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Sieg der Damen im Spitzenspiel

Am vergangenen Sonntag, dem 1. März, empfingen die Damen der HSG die Mannschaft aus Eddersheim zu ihrem vorletzten Heimspiel in der Ländcheshalle in Wallau. Zum Spitzenspiel der Saison war die Halle gut gefüllt, die Stimmung auf den Rängen sowie die Motivation der Damenmannschaft entsprechend hoch.

Von Beginn an war klar, dass es kein leichtes Spiel werden würde – schließlich wollte man den ungeschlagenen Spitzenreitertitel nicht kampflos hergeben. Die Erwartungen erfüllten sich schnell: Es entwickelte sich von der ersten Minute an ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Abwehr der HSG stand kompakt, doch in der ersten Halbzeit führten mehrere Siebenmeter-Entscheidungen zugunsten der Gäste zu unnötigen Gegentreffern. Dank starker Aktionen im Angriff und präzise herausgespielter Torchancen konnte man dennoch zunächst stets knapp in Führung bleiben.

Gegen Ende der ersten Halbzeit ließ jedoch die Konzentration in der Defensive nach. Eddersheim kam nun häufiger frei zum Abschluss, während im eigenen Angriff zu viele Chancen ungenutzt blieben. Das Spiel verlagerte sich zunehmend auf die Außenpositionen, wodurch das volle Potenzial des Kaders in dieser Phase nicht ausgeschöpft werden konnte. So ging es mit einem 14:18-Rückstand in die Pause.

Doch von Aufgeben war keine Spur. Die HSG-Damen bewiesen Moral und wollten das Spiel unbedingt drehen. Zwar gelang der Start in die zweite Halbzeit zunächst nicht optimal, doch die Umstellung auf eine offensive 5:1-Deckung zeigte schnell Wirkung. Die Gegnerinnen leisteten sich nun vermehrt technische Fehler, was Ballgewinne und Tempogegenstöße ermöglichte. Großen Anteil daran hatten insbesondere Samantha Schulz und Ilka Mehlow, die ihre Rolle auf der vorgezogenen Abwehrposition hervorragend ausfüllten.

Auch im Angriff fand die Mannschaft zurück zu ihrer Stärke. Jacqueline Wolf überzeugte mit sehenswerten Treffern von außen, während Jennifer Kieck von der Halbposition immer wieder selbstbewusst ins Eins-gegen-eins ging und wichtige Tore erzielte. Zur Auszeit in der zweiten Halbzeit stand es 21:21 – ein stark erkämpfter Ausgleich. Spätestens jetzt war klar: Unabhängig vom Ausgang konnte die Mannschaft stolz auf ihre Leistung und ihren Teamgeist sein.

Zur Spielerin des Spiels avancierte Tamara Hartmann. Sie stand über die gesamten 60 Minuten auf dem Feld, motivierte ihre Mannschaft in der Abwehr und arbeitete dort unermüdlich. Zudem setzte sie im Angriff wichtige Impulse über den Kreis und verwandelte ihre Siebenmeter souverän.

Am Ende belohnten sich die HSG-Damen mit einem hart erkämpften 31:28-Heimsieg und bleiben damit weiterhin ungeschlagener Tabellenführer.