Die „Zwote“ trennte sich im Heimspiel gegen den TV Petterweil II nach über weite Strecken überzeugender Leistung mit einem 29:29-Unentschieden.
Die Mannschaft von Trainer Christian Beer erwischte in der Hans-Jürgen-Portmann-Halle einen Traumstart. Angeführt von einem überragenden Julius Grund, der in den Anfangsminuten nahezu im Alleingang traf, setzte sich die „Zwote“ früh auf 6:1 ab. Aggressive Abwehrarbeit und hohes Tempo im Angriff stellten die Gäste zunächst vor große Probleme.
Petterweil fing sich jedoch im weiteren Spielverlauf und nutzte einige Zeitstrafen auf HSG-Seite, um den Rückstand zu verkürzen. Trotz wechselnder Führungen blieb die Partie ausgeglichen, sodass es mit einem leistungsgerechten 14:14 in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Ländches-HSG hellwach. Immer wieder erspielte sich das Team klare Torchancen und konnte sich Mitte der zweiten Hälfte bis auf vier Treffer absetzen (29:26, 54. Minute). In dieser Phase deutete vieles auf einen Heimsieg hin.
In den Schlussminuten ließ die Mannschaft jedoch mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt, darunter auch zwei Siebenmeter in der Crunchtime. Petterweil blieb konsequent, verkürzte Schritt für Schritt und glich schließlich kurz vor dem Ende per Siebenmeter zum 29:29 aus. Der letzte Angriff der Gastgeber brachte keine Entscheidung mehr.
Am Ende steht ein Unentschieden, das dem Spielverlauf nur bedingt gerecht wird. Die „Zwote“ zeigte eine starke Mannschaftsleistung, ließ in der Schlussphase jedoch zu viele Chancen liegen, um sich mit zwei Punkten zu belohnen. Positiv hervorzuheben sind die variablen Angriffsleistungen und der große Einsatz über 60 Minuten – darauf lässt sich aufbauen.
Es spielten:
Lars Hohmann, Ben Grosbach (beide Tor); Mathias Hampel (1), Sascha Seitz, Max Schäfer (4/4), Benjamin Krestan, Felix Wirbelauer, David Löffler (5), Malte Obergfell (3), Julius Grund (7), Luis Zuber (1), Constantin Schenk, Timo Mrowietz (3), Levi Herbertz (4), Paul Schönau (1)