Mit einem auch in der Höhe verdienten 31:20-Erfolg gegen den TSV Vellmar hat das Regio-Team ein starkes Zeichen gesetzt. Von Beginn an bestimmten die Mannschaft von Trainer Tobias Schimmelbauer Tempo und Rhythmus der Partie. Bereits in der Anfangsphase legte die Ländches-HSG mit einem 4:0-Lauf den Grundstein und ließ den Gästen kaum Entfaltungsmöglichkeiten.
Defensive als Schlüssel – nur sechs Gegentore vor der Pause
Grundlage des Erfolgs war eine äußerst konzentrierte Abwehrarbeit. Das Ländches-Team stellte sich taktisch klug auf den Gegner ein, verdichtete konsequent den Raum am Kreis und unterband so viele der bevorzugten Angriffsoptionen der Gäste. Das Resultat: Lediglich sechs Gegentreffer in den ersten 30 Minuten – ein eindrucksvoller Beleg für die Stabilität des Defensivverbunds.
Schermuly gibt Sicherheit – Sinnecker lenkt das Spiel
Starke Leistung zeigte Sebastian Schermuly im Tor. Mit zahlreichen Paraden gab er der Defensive große Sicherheit und leitete immer wieder schnelle Gegenstöße ein. Im Feld glänzte Yannick Sinnecker mit geschickter Spielführung und starker Abwehrleistung auf der vorgezogenen Position. Der Rückraumakteur war nicht nur sechsmal selbst erfolgreich, sondern lenkte das Spiel seiner Mannschaft mit viel Übersicht.
Rückraum und Außen sorgen für klare Verhältnisse
Unterstützt wurde Sinnecker von Simon Vormbrock, der mit fünf Treffern und hohem Einsatz im Rückraum Akzente setzte, sowie von den beiden Außenspielern Lucas Kummerer und Dominik Krawczak, die ihre Chancen nutzten. Immer wieder setzte das Ländches-Team zudem über die erste und zweite Welle Nadelstiche und kam so zu einfachen Toren. Kummerer verwandelte alle drei Siebenmeter sicher und kam insgesamt auf sieben Tore, Krawczak steuerte sechs Treffer bei.
Kurzer Durchhänger – richtige Antwort von der Bank
Nach einer deutlichen 15:6-Halbzeitführung blieb die 1. Mannschaft auch im zweiten Durchgang zunächst tonangebend. Zwischen der 34. und 45. Minute schlichen sich jedoch einige Ungenauigkeiten ins Angriffsspiel ein, sodass Vellmar noch einmal auf fünf Tore verkürzen konnte. Das Ländches-Team reagierte darauf mit einer taktischen Umstellung und agierten phasenweise mit dem siebten Feldspieler – ein Mittel, das sofort wieder mehr Struktur und Ruhe ins Spiel brachte.
In der Schlussphase zeigte auch David Löffler mit zwei Treffern seine Qualität und setzte den Schlusspunkt unter eine rundum gelungene Vorstellung.
Rückenwind für die kommenden Aufgaben
Mit diesem Erfolg festigt die Ländches-HSG ihre Position im oberen Tabellendrittel und reist mit viel Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel am 21. Februar beim TV Hüttenberg II.
Es spielten: Sebastian Schermuly, Dennis Quandt (beide Tor) – Eric Schaeffter, David Löffler (2 Tore), Philipp Osterhagen, Jannik Göttert (1), Simon Vormbrock (5), Henry Gottron (3), Lennard Beer, Lukas Kummerer (7/3), Jonas Lange (1), Dominik Krawczak (6), Yannick Sinnecker (6)