Am Sonntag, den 8. März, waren die Damen der HSG zu Gast bei der TG Kastel. Nach dem erfolgreichen und nervenaufreibenden Sieg gegen Eddersheim in der vergangenen Woche wollte das Team an diese Leistung anknüpfen und seine Position im Kampf um den Meistertitel weiter festigen.
Der Start in die Partie verlief jedoch alles andere als optimal. Die HSG-Damen fanden nur schwer ins Spiel, während sich die Gastgeberinnen aus Kastel früh mit vier Toren absetzen konnten. In der Abwehr fehlte die nötige Kompaktheit und im Angriff mangelte es an Konsequenz bei den Abschlüssen. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es zwar, den Rückstand etwas zu verkürzen, doch zur Pause lag die HSG weiterhin hinten.
Noch war jedoch alles offen – auch wenn die Mannschaft mit ihrer bisherigen Leistung keineswegs zufrieden war. Nach dem Seitenwechsel kamen die HSG-Damen deutlich wacher aus der Kabine. Durch Treffer aus dem Rückraum und von den Außenpositionen gelang es sogar kurzzeitig, die Führung zu übernehmen. Doch weiterhin schlichen sich im Angriff zu viele Fehler ein, während die Abwehr den Gegnerinnen zu viele Räume ließ.
Trainer Florian Krahl versuchte mit verschiedenen Abwehr- und Angriffsformationen neue Impulse zu setzen, doch lange Zeit schien nichts wirklich zu greifen. Trotzdem bewiesen die HSG-Damen Moral: Sie kämpften um jeden Ball, arbeiteten sich in der Abwehr zurück ins Spiel und behielten in der Schlussphase die Nerven.
Mit großem Einsatz gelang es schließlich, in den letzten Minuten die entscheidenden Treffer zu setzen. Am Ende stand ein knapper 23:24-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel – zwei hart erkämpfte Punkte für die HSG.
Im nächsten Spiel will die Mannschaft jedoch wieder ihr volles Potenzial abrufen und an die Leistungen anknüpfen, zu denen sie eigentlich in der Lage ist.