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HSG Regio-Team mit klarer Auswärtsniederlage in Hüttenberg

Schwarzer Tag für die Mannschaft von Trainer Tobias Schimmelbauer beim Auftritt in Mittelhessen. Mit 30:21 (17:11) musste sich das HSG Regio-Team bei der U23 des Bundesligazweitligisten TV Hüttenberg geschlagen geben. Wie vor einer Saison, damals gab es eine 32:24 Niederlage, musste sich der Ländchesclub auch diesmal beugen. Der Abstiegskandidat setzt auf jede Chance, da kam das spielfreie Wochenende dem Verein aus der 2. Liga gerade recht. Einige Akteure aus dessen Kader standen auf dem Spielbericht.

Mit dem buchstäblich letzten Aufgebot ging die HSG in die Partie. Jakob Kiedrowicz, Yannik Sinnecker und Philipp Osterhagen fehlten verletzt. Tom Klein und Lukas Kummerer lagen unter der Woche flach. Bei Philipp Botzenhardt meldete sich am Mittwoch ein Infekt.

Der Gast ging durch Tom Klein mit 1:0 in Front. Das sollte aber die einzige Führung über die gesamte Spieldauer sein. Henry Gottron schaffte in der 15. Minute den 6:5 Anschluss. In der Folgezeit bauten die Gastgeber den Vorsprung kontinuierlich aus. Die HSG leistete sich einfach zu viele Schwächen und auch eine Auszeit von Trainer Schimmelbauer nutzte nichts. Zur Pause bereits eine sechs Tore (17:11) Führung.

„Wir haben gleich fünf hundertprozentige verworfen. In den letzten Wochen haben wir jeden Ausfall kompensiert. Das haben wir heute nicht geschafft. Hüttenberg hat uns den Schneid abgekauft und wir haben zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte der verletzte Yannick Sinnecker

Im zweiten Akt, keine Chance für die Ländcheshandballer. Alle taktischen Maßnahmen verpufften nahezu wirkungslos.  Die Hausherren kamen weiter zu einfachen Toren. Eine Vorentscheidung in der 40. Minute als Phil Spandau zum 22:14 vollendete. Die HSG fand an diesem Abend kein Rezept gegen aggressive und hochmotivierte Gastgeber, die ihre Chance zum Punktgewinn vollends nutzten. Fünf Minuten vor dem Abpfiff, beim 28:20, war die Partie endgültig entschieden.

„Wir haben es mit dem ausgedünnten Kader nicht geschafft die nötige Emotionalität einzubringen. Dadurch kamen wir in eine Negativspirale und haben zu viele technische Fehler gemacht. Hüttenberg hat verdient gewonnen“, resümierte ein enttäuschter Tobias Schimmelbauer.

Für die Ländchescrew heisst es abhaken und sich neu beweisen. Bereits am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Kleenheim/Langgöns haben Schermuly und Co. die Gelegenheit die Scharte wieder auszumerzen und zwei Zähler einzufahren. Anpfiff ist um 17.00 Uhr in der Hans-Jürgen Portmann Halle in Breckenheim. Dabei können die HSG-Fans auch den Regio-Spieler der Saison wählen.

Es spielten: Schermuly, Quandt, Schaeffter 4, Crecelius 3, Stamm, Klein 5/4, Treber, Göttert, Gottron 4, Beer, Kummerer 3, Botzenhardt, Lorenz 2

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Feldmann/Parlak (Frankfurt/Offenbach)

Spielfilm: 0:1 (1.), 4:3 (8.), 7:6 (16.), 8:7 (18.), 12:8 (21.), 15:11 (24.), 17:11 – 17:13 (34.), 18:14 (36.), 22:14 (41.), 24:16 (44.), 26:18 (52.), 27:20 (54.), 30:21

Foto: wiesbadenaktuell