Die „Zwote“ hat das Nachbarschaftsderby in der Bezirksoberliga für sich entschieden. In einer intensiven und temporeichen Partie bezwang das Team von Trainer Christian Beer die MSG Schwarzbach in der heimischen Ländcheshalle mit 36:32 (19:17) und sicherte sich damit zwei wichtige Punkte.
Blitzstart und starke Offensive
Die HSG erwischte nach dem frühen 0:1-Rückstand einen starken Start und setzte sich schnell auf 3:1 und wenig später auf 5:2 ab. Insbesondere das Tempospiel funktionierte gut, und die Mannschaft nutzte ihre Chancen konsequent.
Im Angriff zeigte sich vor allem David Löffler in Torlaune und erzielte insgesamt zehn Treffer. Auch Felix Krebs (6 Tore) und Max Schäfer (6 Tore, davon 3 vom Siebenmeterpunkt) übernahmen Verantwortung. Über 11:9 und 16:11 erspielte sich die HSG zwischenzeitlich eine Fünf-Tore-Führung. Schwarzbach blieb jedoch im Derby stets dran und verkürzte kurz vor der Pause noch einmal. Mit einer verdienten 19:17-Führung ging es in die Halbzeit.
Vorentscheidung nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel legte die „Zwote“ erneut vor. Beim 22:17 und wenig später beim 29:23 schien die Partie erstmals klar in Richtung der Ländches-HSG zu kippen. Die Abwehr stand nun kompakter, und im Angriff wurde weiter mit Tempo und Durchschlagskraft agiert.
Auch Benjamin Krestan (4 Tore), Luis Zuber (3 Tore) und Timo Mrowietz (3 Tore) trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein. In dieser Phase zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit der „Zwoten“.
Wie es sich für ein Nachbarschaftsduell gehört, blieb die Begegnung intensiv. Mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten unterstrichen den kämpferischen Charakter des Spiels. In der Schlussviertelstunde kam Schwarzbach noch einmal heran und verkürzte zwischenzeitlich auf vier Tore.
Doch das Ländches-Team behielt die Nerven. Spätestens mit dem Treffer zum 36:31 war die Entscheidung gefallen. Am Ende stand ein verdienter 36:32-Heimsieg auf der Anzeigetafel.
Es spielten: Ben Grosbach, Till Schneider (beide Tor); David Löffler (10 Tore), Felix Wirbelauer, Max Schäfer (6/3), Paul Schönau, Felix Krebs (6), Benjamin Krestan (4), Justus Dietrich, Luis Zuber (3), Timo Mrowietz (3), Sascha Seitz (2), Malte Obergfell (1), Lukas Crecelius (1)