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Zwote“ hält phasenweise mit – Tabellenführer setzt sich souverän durch

Beim Gastspiel bei der TG Kastel, dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer und klaren Maßstab der Bezirksoberliga, musste sich die „Zwote“ am Ende mit 25:34 (9:14) geschlagen geben. Die personellen Voraussetzungen waren dabei alles andere als optimal: Mit Felix Krebs und Paul Schönau fehlten gleich zwei etatmäßige Kreisläufer, zudem standen auch Sascha Seitz und Levi Herberts nicht zur Verfügung. Dadurch verringerten sich insbesondere im Rückraum die Alternativen.

Felix Wirbelauer übernahm die Kreisposition, nahm seine Rolle gut an und fand schnell ins Spiel. Überschattet wurde die Partie jedoch von zwei verletzungsbedingten Ausfällen: Sowohl Benjamin Krestan als auch Timo Mrowietz mussten im Verlauf der Begegnung angeschlagen passen, was die ohnehin angespannte Personalsituation zusätzlich verschärfte.

Der Start verlief zunächst ausgeglichen, doch Kastel stellte seine Klasse früh unter Beweis. Mit hohem Tempospiel, individueller Qualität und konsequenter Chancenverwertung setzte sich der Gastgeber Schritt für Schritt ab. Besonders in der ersten Halbzeit hatte das Ländches-Team Mühe, dem Druck des Tabellenführers standzuhalten, sodass die TG bis zur Pause einen komfortablen Vorsprung herauswerfen konnte (14:9).

Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG jedoch ein anderes Gesicht. Im Angriff wurde strukturierter agiert, die Abschlüsse fanden nun häufiger den Weg ins Tor, und auch defensiv gelang es phasenweise, den Spielfluss der Gastgeber zu stören. Angeführt von Julius Grund (9 Tore) und Tim Heuss (5 Tore) blieb das Team kämpferisch und konnte immer wieder gute Akzente setzen.

Letztlich setzte sich jedoch die größere Breite und Abgeklärtheit des Spitzenreiters durch, der seine Führungsrolle in der Liga eindrucksvoll bestätigte. Für die „Zwote“ bleibt die Erkenntnis, dass man gegen das Maß der Dinge zwar an Grenzen stößt, mit Einsatz, Zusammenhalt und der gezeigten Moral aber dennoch wichtige Entwicklungsschritte gehen kann.

Es spielten:

Till Schneider, Lars Hohmann (beide Tor); David Löffler, Timo Mrowietz (3 Tore), Malte Obergfell (3/1), Tim Heuss (5), Julius Grund (9), Gregor Wagner, Felix Wirbelauer (2), Justus Dietrich, Mathias Hampel (2), Benjamin Krestan (1), Max Schäfer