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Regio-Team verpasst möglichen Auswärtssieg in Groß-Bieberau

Der Spielbericht wird präsentiert von der pursports Wallau GmbH, Kooperationspartner des Regio-Teams und der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim.

18:22-Niederlage nach 11:10-Pausenführung – Fehlende Konsequenz im Abschluss kostet wichtige Punkte

Das Regio-Team musste am Freitagabend bei der HSG Groß-Bieberau/Modau eine bittere 18:22-Niederlage hinnehmen. Im Duell zweier unmittelbarer Tabellennachbarn zeigte die Mannschaft von Trainer Tobias Schimmelbauer eine engagierte Leistung, ließ jedoch insbesondere nach der Halbzeit zu viele Möglichkeiten ungenutzt.

In einer von starken Abwehrreihen geprägten Begegnung erwischte das Ländches-Team zunächst den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Anschließend übernahmen die Gastgeber das Kommando, ohne sich entscheidend absetzen zu können. Trotz zweier vergebener Siebenmeter blieb die HSG dran und drehte einen 8:10-Rückstand durch drei Treffer in Folge von Lukas Crecelius, Simon Vormbrock und Lukas Kummerer in eine 11:10-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lukas Crecelius zunächst auf 12:10 (35.). Doch statt den Vorsprung weiter auszubauen, scheiterten die Löndches-Sieben mehrfach am gegnerischen Torhüter oder leisteten sich einfache Fehler. Auch ein weiterer Siebenmeter blieb ungenutzt. Groß-Bieberau nutzte diese Schwächephase konsequent und zog nach dem 12:12-Ausgleich mit fünf Treffern in Folge auf 17:12 (45.) davon.

Das Regio-Team kämpfte sich noch einmal zurück. Jonas Lange verkürzte mit zwei Toren auf 17:14, sah jedoch in der 49. Minute die Rote Karte. Trotz der personellen Schwächung gelang der HSG noch einmal der Anschluss zum 18:16. In der Schlussphase fehlten dann die Kräfte, um die Begegnung noch zu drehen.

Dabei hatte die Defensive den gefährlichen Angriff der Gastgeber über weite Strecken gut im Griff. Ausschlaggebend waren letztlich die vergebenen Chancen und die Siebenmeterbilanz: Während Groß-Bieberau alle drei Strafwürfe verwandelte, traf die HSG lediglich einmal bei vier Versuchen.

Trainer Tobias Schimmelbauer: „Wir haben alles reingelegt. Leider sind wir in der Schlüsselphase nach der Halbzeit, in der wir etliche Male die Chance hatten, uns abzusetzen, entweder am gegnerischen Torhüter gescheitert oder haben einfache Fehler gemacht. Am Ende ist uns dann, auch durch die Rote Karte, die Kraft ausgegangen. Wir werden immer besser, aber uns fehlt noch, auch wegen mangelnder Erfahrung, der Killerinstinkt.“

Erfolgreichster HSG-Torschütze war Lukas Kummerer mit fünf Treffern, gefolgt von Simon Vormbrock (4).

HSG: Ben Grosbach, Sebastian Schermuly, Dennis Quandt (Tor); Eric Schaeffter, Lukas Crecelius (3 Tore), Jannik Göttert (2), Simon Vormbrock (4), Malte Obergfell, Joshua Mester, Lukas Kummerer (5), Jakob Kiedrowicz, Julius Lunnebach (2/1), Levi Herbertz, Jonas Lange (2).