Ländches-HSG behält in spannender Schlussphase die Nerven und feiert beim TV Hüttenberg II einen 25:23-Auswärtssieg
Der Bock ist umgestoßen! Nach den bislang erfolglosen Auswärtsauftritten beim TV Hüttenberg II hat sich das Regio-Team diesmal mit zwei Punkten belohnt. In einer über weite Strecken engen und umkämpften Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Tobias Schimmelbauer am Samstagabend mit 25:23 (11:9) durch und feierte damit zugleich den ersten Saisonsieg.
Dabei gehörte der Start zunächst den Gastgebern. Hüttenberg führte schnell mit 2:0 und 3:1, ehe die Ländches-HSG immer besser in die Partie fand. Simon Vormbrock und Julius Lunnebach sorgten für den 3:3-Ausgleich. Danach übernahm die HSG das Kommando: Vormbrock traf zunächst zum 4:3 und wenig später zum 5:3, Lukas Kummerer erhöhte auf 6:3. Aus einem frühen Rückstand hatte die HSG damit innerhalb weniger Minuten eine Drei-Tore-Führung gemacht.
Hüttenberg blieb jedoch dran und verkürzte zwischenzeitlich auf 6:7. Die HSG ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und behauptete ihren Vorsprung. Über 9:7 und 10:7 ging es schließlich mit einer 11:9-Führung in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Ländches-Team zunächst vorne. Hüttenberg versuchte immer wieder, den Rückstand zu verkürzen, doch die HSG hatte zunächst stets die passende Antwort. Vor allem Nick Bürkle übernahm in dieser Phase Verantwortung und erzielte drei Treffer infolge zum zwischenzeitlichen 19:16.
In der Schlussphase entwickelte sich dann der erwartet enge Kampf um die Punkte. Beim 19:20 war Hüttenberg wieder bis auf einen Treffer herangekommen, wenig später gelang den Gastgebern beim 20:20 erstmals seit der Anfangsphase wieder der Ausgleich. Als Hüttenberg in der 56. Minute sogar mit 22:21 in Führung ging, drohte die Partie endgültig zu kippen.
Doch diesmal hatte die Ländcheshalle-Sieben in den entscheidenden Minuten die besseren Antworten. Lukas Kummerer verwandelte zwei Siebenmeter in Folge und brachte sein Team mit 23:22 wieder nach vorne. Hüttenberg glich 72 Sekunden vor Schluss noch einmal zum 23:23 aus – die Entscheidung musste also in der letzten Minute fallen.
Und die gehörte dem Ländches-Team: Simon Vormbrock traf 52 Sekunden vor dem Ende zum 24:23. Nach der letzten Auszeit der Gastgeber verteidigte die HSG den knappen Vorsprung. Tobias Schimmelbauer nahm fünf Sekunden vor Schluss ebenfalls noch einmal seine Auszeit – und mit der Schlusssirene setzte Lukas Kummerer mit seinem siebten Treffer den Schlusspunkt zum 25:23.
Damit belohnte sich die HSG nach der unglücklichen 26:27-Niederlage gegen Offenbach-Bürgel diesmal für ihren Einsatz. Mit sieben Treffern war Lukas Kummerer erfolgreichster HSG-Torschütze. Simon Vormbrock und Nick Bürkle steuerten jeweils fünf Tore zum Auswärtserfolg bei.
HSG Breckenheim Wallau/Massenheim: Schermuly, Grosbach, Quandt – Kummerer (7/2 Tore), Vormbrock (5), Bürkle (5), Göttert (2), Gottron (2), Lunnebach (2), Crecelius (1), Herbertz (1), Obergfell, Beer, Lange, Krawczak.